Im Trafo brummt es

Starke Arme produzieren StarkstromGeräte: Alexander Seidel ist einer von 600 Mitarbeitern bei der Sächsisch-Bayerischen Starkstrom-Gerätebau GmbH Neumark. Der Trafomonteur bearbeitet mit Armkraft die geschnittenen Teile für den Magnetkern eines Trafos.

 Als der FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst jetzt das Unternehmen innerhalb seiner Sommertour besuchte, wartete die Firmenleitung mit mehreren Superlativen auf: 70 Millionen Euro Investition in den Standort Neumark seit 1990, 180 Millionen Euro Umsatz 2019, Trafos, die Kraftwerke antreiben und Windräder bewegen. Seit 2014 habe man den Umsatz um 80 Prozent steigern können, sagt der kaufmännische Leiter Thomas Bär. Wermutstropfen im Unternehmen: Das Trafowerk will mehr produzieren, kann aber nicht. Voraussetzung wäre am Standort zu expandieren, in Fertigungskapazitäten zu investieren, um auch an den großen Märkten der kommenden E-Mobilität und erneuerbaren Energien mitspielen zu können. Hier klemmt es an nicht bewilligten Bebauungsplänen. Bürokratie als Hemmschuh und Nichtverständnis durch die Politik: Das gab die Firma an den liberalen Politiker weiter. cze