Im Ernstfall wären die Flebben weg

Rund um den Führerschein ging es am Samstag Nachmittag im Syratal. Bereits zum zweiten Mal veranstaltete die Freizeitanlage in Zusammenarbeit mit der Verkehrsakademie Plauen einen Verkehrssicherheitstag.

 

Jumicar fahren war kostenlos, jedoch musste vorher der Kinderführerschein bestanden werden. Ein Fahrlehrer gab dabei Infos über Verkehrszeichen und Vorfahrtsregeln. Mit dem gelben Schein in der Hand ging es dann zur Strecke. Dort durften beliebig viele Runden mit einem der bunten Flitzer gedreht werden. Auf einer abgetrennten Strecke wurde der sicherste Fahrer ermittelt, der mit einem Pokal belohnt wurde.

Zielbremsen war die erste Aufgabe, jeder zu viel überfahrene weiße Strich zählte dabei als Strafpunkt. Bei einem Parcours wurde nicht nur die Zeit gemessen sondern vor allem die Geschicklichkeit. Slalom, Kurve meistern und zwischen Reifen durchfahren forderte die kleinen Fahrer. Außerdem mussten auf einem Testbogen sechs Fragen richtig beantwortet werden. Es galt also nicht die meisten Punkte, sondern die wenigsten zu sammeln. Auch Erwachsenen wurde nicht langweilig. Sie durften sich an Prüfbögen zur Führerscheinprüfung versuchen. Was bei den meisten auch beim Versuch blieb, denn kaum einer bestand den Test. "Viele trauen sich gar nicht, da müssen wir erst Überzeugungsarbeit leisten und versichern, dass sie ihren Führerschein behalten dürfen", lacht Michael Hochmuth von der Freizeitanlage, der selbst Fahrlehrer ist.

Richtig viele Fehlerpunkte, teilweise bis über 40, sammelten die Großen auf ihrem Bogen. Im Gegensatz zu den Kindern, die alle ihre Prüfung bestanden, gaben sie die schlechtere Figur ab.Vielleicht schaut der eine oder andere jetzt doch wieder ein bisschen bewusster auf die Verkehrszeichen am Straßenrand. Für den kleinen Hunger zwischendurch gab es gebrannte Mandeln und Zuckerwatte. Lediglich das Wetter hätte besser sein können. Die kleinen Schauer störten die Kinder aber kaum, die so auf das Fahren fixiert waren.  S. Rössel