Im Brühtrog zum Sieg

Das Scholaser Brühtrogrennen hat Tradition. Dessen 21. Auflage fand am Samstagnachmittag statt. Es sah die Gastgeber als Sieger.

Von Jürgen Stefaniak

Elsterberg/Scholas - Die Gastgeber bezwangen im Finale die Ortsnachbarn aus Losa. Der lustige Wettstreit mit der Fahrt in den Booten, die früher zur Hausschlachtung oder zum Stollen backen benutzt worden, fand auf dem Teich vor dem Bürgerhaus am See statt. Das geschah innerhalb des Sommerfestes im Elsterberger Stadtteil. Es wurde von den Mitgliedern des Vereins Dorfgemeinschaft Scholas organisiert. Acht Teams a vier Mitglieder nahmen am Rennen teil. In jedem Lauf war von den Teams ein Tennisball über etwa 25 Meter quer über den Teich in farbige Eimer auf der Bühnenseite zu transportieren und wieder von dort zu holen. Wer das als erster zweier Mannschaften schaffte, kam in die nächste Runde. In den ersten Fahrten setzten sich die Jocketaer gegen ihre Ortsnachbarn aus Ruppertsgrün durch. Ebenso die Scholaser, die mit Christopher Hühn und Mario Seifert sowie Vater Bernd und Sohn Kevin Scharm gegen die Görschnitzer antraten. Bei den Görschnitzern saß Ortswehrleiter Jens Stark mit Lisa Ott und Robert Stark mit Sebastian Horlbeck im Brühtrog. Die mit zwei Teams angetretenen Kleingeraer schafften in den zwei weiteren Rennen aber weder gegen Netzschkau noch den späteren Finalisten Losa den Sprung in die nächste Runde. In der Unterlagen dann die Jocketaer um Ingo "Max" Rahm den Scholasern und die Losaer bezwangen mit Vater Steffen und Sohn Max Rinau sowie Marc Donnerhak und Steffen Böhm die Netzschkauer und zogen ebenso ins Finale ein. Auch Rang drei wurde ausgefahren. Diesen schnappten sich die Jocketaer in der "Wettfahrt" gegen die Netzschkauer.
Spieleiter war Thomas Hühn. Er wurde unterstützt vom "Mann im Teich". Diesen Part hat traditionell Ortswehrleiter Steffen Böckel inne. Er half den Brühtrogbesatzungen beim sicheren Ein- und Aussteigen am Teichufer. Moderiert wurde das gut einstündige Geschehen von DJ Quatro im Dialog mit Steffen Glück an Start und Ziel. DJ Quatro alias Nils Weigel aus Zwickau war seines Zeichens von 2002 bis 2011 Stadionsprecher im damals vom FSV Zwickau genutzten Westsachsen-Stadion. Fürs Musikmachen am Abend hatte er auch seine Gitarre für die Luve-Musik mitgebracht.
Die Siegehrung im Brühtrogrennen nahmen neben Ortswehrleiter Böckel und Ortsvorsteher Uwe Pansa auch Mona Glück, die neue Vorsitzende des Vereins Dorfgemeinschaft Scholas vor. Sie nannte am Nachmittag im Gespräch mit unserer Zeitung noch die Auswertung der Tombola und den Sommernachtstanzabend als weitere Vorhaben beim Scholaser Sommerfest, das bereits am Nachmittag sehr gut besucht war. Sogar Gäste aus Ostthüringen nutzten die Möglichkeit, sich bei besten Sommerwetter in Scholas zu vergnügen.