Ideen, Elsterberg attraktiver zu machen

Elsterberg - Eine Menge Vorschläge liegen auf dem Tisch, um die Elsterberger Innenstadt zu beleben: Handwerker, Gewerbetreibende und Kommunalpolitiker äußerten die Ideen in einer Gesprächsrunde im Restaurant "Grüner Baum" in der vergangenen Woche.

Wie geht es weiter in Sachen Handel und Handwerk in Elsterberg? Das war die zentrale Frage der einstündigen Runde: Gewerbevereinschef Sven Haller sprach mit der Herausgabe eines Flyers und der Vorstellung der Geschäfte und Unternehmen in regionalen Publikationen bis hin zur Werbung an der B 92 verschiedene Konzepte an. Laut Haller funktioniert das Ganze aber nicht ohne die Kommune.

Mit Bürgermeister Volker Jenennchen saß die maßgebende Person am Tisch, als Haller vorschlug, man möge vor Erstellung des Haushaltes 2014 im Stadtrat über einen Unterstützungsbeitrag für Werbeaktivitäten beraten und befinden. In der Diskussion, die Haller mit den Hinweis eröffnete, wir können nicht noch fünf Jahre warten, nahm Steuerberaterin Heike Rahming das Wort. Sie sieht es als wichtig an, dass 2014 in der Stadt der Tag der Vogtländer stattfindet, an dem reger Publikumsverkehr herrscht, "was genutzt werden muss. Nichts tun und Kopf in den Sand stecken, das bringt uns nicht weiter."

Ein Stadtplan mit Markierungen zu den Geschäften und Unternehmen (Elektromeister und Stadtrat Thomas Steinmüller), die Banneraufzugsmöglichkeit an den Ortseingängen nutzen (Vize-Bürgermeister Wolfgang Haupt), pfiffige Hinweise anbringen (Sven Haller), Bonuskartensystem (Stadtrat Sandro Bauroth) oder die Überwindung alter Barrieren, wie Neid und der stärkerer Einsatz der Tourismusschiene (Heike Rahming) waren die angesprochenen Dinge, die umgesetzt werden sollten. Dazu nahm Bürgermeister Volker Jenennchen die Aufgabe mit ins Rathaus, die Bauabteilung möge Flächen für die Aufstellung von Werbeträgern an der B 92 aufzeigen.

Für das Vorhaben will die Stadt Geld in den Haushalt 2014 einstellen, Jenennchen sprach von 15 000 Euro. "Auf jeden Fall wird die Kommune den Händlern und Handwerkern den Rücken stärken", versprach er. j.st.