Ich bin der Meinung, dass...

… es höchste Zeit ist, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und den Rotkreuz-Helfern für die hervorragende Arbeit rund ums Impfen ein dickes Lob auszusprechen. Im Impfzentrum in Eich herrscht tagtäglich geordnete Betriebsamkeit, die Impflinge sprechen in den höchsten Tönen von den Mitarbeitern vor Ort. Wenn der Wirkstoff Astrazeneca wieder zugelassen ist, wird das Impfen auch in der Außenstelle in Plauen weitergehen. Das Team um Andy Feig, der das vogtländische Impfzentrum leitet und auch für die Impfbusse verantwortlich ist, hat keinen leichten Job. Es muss den Zickzackkurs der Politik mitmachen und manchmal auch ausbaden. Zum Beispiel wenn Menschen zum Pieksen kommen, aber wieder weggeschickt werden müssen, weil das Impfen mit Astrazeneca gestoppt wurde. Schließlich kann man nicht erwarten, dass das jeder von einem Tag auf den anderen mitbekommt. Die Leute werden beruhigt, alles wird ihnen erklärt. Es ist für alle keine einfache Zeit. Andy Feig, eigentlich Rettungsdienstleiter im Göltzschtal, bleibt hilfsbereit und freundlich. Auch wenn Vertreter der Presse bei ihm anrufen und um eine fachliche Auskunft bitten. Er ist im größten Trubel ansprechbar. Auch dafür herzlichen Dank.
Das DRK, das die Impfzentren in Sachsen betreibt, war auch an deren Planung und am Aufbau beteiligt. Auch die Registrierung und die Terminvergabe wird vom DRK im Auftrag des Freistaates organisiert. Ebenso die Umsetzung der Priorisierungen. Bei der Terminvergabe liegen die Nerven der Leute oft blank. Manche, die tagelang telefonisch versuchen, einen Impftermin zu ergattern, machen sich erst mal am Telefon Luft. Wenn man dann auch noch erfährt, dass es keine Termine gibt, weil zu wenig Impfstoff da ist, kann es schon mal laut werden. Die Damen und Herren an den Telefonen sind Tag und Nacht im Einsatz und machen ihre Arbeit so gut es geht. Wir sollten sie nicht beschimpfen nur weil wir vielleicht mit der Arbeit der Politiker nicht einverstanden sind. Tatsache ist, dass so schnell wie möglich geimpft werden muss, besser auch in den Abendstunden und an den Wochenenden. Die Hausärzte sollten umgehend in die Impfkampagne einbezogen werden. Nur so kann verhindert werden, dass Menschen an Corona erkranken oder sogar sterben. Wilfried Hub