Ich bin der Meinung, dass...

… wir trotz Corona oder vielleicht auch wegen Corona an die denken sollten, denen es schlechter geht als uns. Wir alle leiden unter den verschärften Regeln, die die Pandemie eindämmen sollen. Ich denke aber, dass die meisten auf sehr hohem Niveau jammern. Es gibt Menschen, denen es lange nicht so gut geht wie uns. Gerade in der Adventszeit sollten wir nicht so viel an uns selbst denken und nicht daran, auf was wir wegen Corona alles verzichten müssen. Es sind vor allem die Kinder, denen wir uns annehmen müssen. Deshalb veranstaltet der Vogtland-Anzeiger gemeinsam mit der Sparkasse Vogtland auch in diesem Jahr wieder die Spendenaktion "Hilfe für Nachbarn - Vogtländer helfen Vogtländern". Die ersten Spenden sind schon eingegangen. Im Mittelpunkt der Aktion stehen die Kinder. Es sind Kinder, deren Eltern - warum auch immer - nicht in der Lage sind, mit der Familie ein schönes Fest zu feiern. "Hilfe für Nachbarn" stellt kein Geld zur Verfügung. Die Kinder bekommen einen Weihnachtswunsch erfüllt, die Eltern erhalten Lebensmittel. Es gibt Eltern, die ihren Kindern keine Winterkleidung kaufen können. Es gibt Kinder, die kein Bett haben und auf einer Matratze auf dem Boden schlafen müssen. Hier helfen wir mit Sachspenden, obwohl das in diesem Jahr wegen der Pandemie schwierig ist.

 


Wir leben in einem Land, in dem eigentlich keiner Not leiden muss. Aber es gibt Eltern, die nicht mit Geld umgehen können oder es lieber für sich selbst ausgeben. Aber was können die Kinder dafür? Manche müssen morgens mit leerem Magen zur Schule gehen. Diesen Kindern wenigstens zu Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten, ist das Anliegen von "Hilfe für Nachbarn". Auch in der Pandemie sei jedem eine besinnliche und sorgenfreie Weihnachtszeit in der Familie und mit Freunden von Herzen gewünscht. Sollten wir aber gerade zum Fest nicht auch an die denken, für die der Gabentisch nicht so reich gedeckt sein wird? Der große Erfolg unserer Aktion in den vergangenen Jahren belegt, dass es Solidarität und Nächstenliebe noch gibt. Auch in Corona-Zeiten. In der vom Konsum geprägten Leistungsgesellschaft denken längst nicht alle nur an sich selbst. Vielen ist es nicht egal, wie es um den anderen steht. Liebe Leserinnen und Leser, unterstützen Sie unsere Weihnachtsaktion. Jeder Euro wird gebraucht. Die Spenden kommen Menschen zugute, die am Rande der Gesellschaft leben. Setzen Sie mit Ihrer Spende ein Zeichen der Hoffnung! Wir sagen Ihnen schon heute danke dafür. Wilfried Hub
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