Ich bin der Meinung, dass..

… die Menschen, die im Hintergrund gute Arbeit leisten, bei gelungenen Aktionen oft vergessen werden. Am Donnerstag wurde in Plauen eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft. Für die Experten aus Dresden sind solche Einsätze längst zur Routine geworden. Es ist ihr Job. Obwohl in der Stadt immer wieder solche Blindgänger gefunden werden, ist es für die Bürger jedes mal aufregend und belastend. Auch am Donnerstag hielt die Stadt für Stunden den Atem an. Um 17.30 Uhr konnten die Kampfmittelexperten Entwarnung geben. Wie immer lief alles reibungslos. Doch nicht nur vor Ort an der Bombe, sondern auch im Rathaus klappte alles wie am Schnürchen. Detaillierte Information für die Bevölkerung standen zu jeder Zeit zur Verfügung. Wer die Bürger-Hotline anrief, bekam all seine Fragen freundlich beantwortet. Auch die Medien, die ihrerseits Leser, Hörer oder Zuschauer informierten, wurden bestens versorgt. Dafür hat sich das Plauener Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit, das ansonsten oft kritisiert, manchmal auch beschimpft wird, ein dickes Lob verdient. In einem Newsticker im Internet wurden die Informationen zum Bombenfund in Plauen hervorragend aufbereitet. "Häufige Fragen" zum Blindgänger und zur Evakuierung wurden dort beantwortet. Vom Team um Pressesprecherin Silvia Weck war für Bürger und Presseleute immer jemand erreichbar und bemüht, Auskunft zu geben. Da haben wir mit anderen Behörden schon deutlich schlechtere Erfahrungen gemacht. Sowohl am Mittwochabend als auch den ganzen Tag über am Donnerstag wurde eine tolle Arbeit geleistet. Dafür herzlichen Dank. Wilfried Hub