Ich bin der Meinung, dass...

 wir in der Corona-Krise weiter größte Vorsicht walten lassen sollten. Trotz der erfreulich niedrigen Infektionszahlen, zumindest bundesweit, dürfen wir uns nicht in Sicherheit wiegen. Denn das Virus ist überall. Auch bei uns. Das beweist der Fall des siebenjährigen Schülers der Plauener Grundschule "Am Wartberg", der vor einigen Tagen positiv auf Corona getestet wurde. Der Schüler war in der vergangenen Woche mit leichten Symptomen erkrankt und ging dann auch nicht mehr in die Schule. Das Gesundheitsamt ordnete sofort zwei Wochen Quarantäne für die 15 Mitschüler und die Lehrerin des erkrankten Schülers sowie dessen Familie an. Der Fall belegt erstens, dass sich keineswegs nur ältere Menschen mit Vorerkrankungen mit dem Virus infizieren können. Und zweitens, dass Vorsichtsmaßnahmen keine Garantie dafür sind, sich nicht anzustecken. In Sachsen müssen Eltern von Grundschülern und Kindergartenkindern nämlich täglich per Unterschrift versichern, dass ihr Kind gesund ist. Leider macht das Virus keinen großen Bogen ums Vogtland. Nach Informationen des sächsischen Sozialministeriums ist unsere Region mit 209 Infektionen je 100.000 Einwohnern nach dem Kreis Zwickau am zweithäufigsten in Sachsen von Corona betroffen. Um weitere Ausbrüche zu verhindern, sollten wir wachsam und diszipliniert bleiben. Die wenigen Einschränkungen und Regeln, die es noch gibt, sollten eingehalten werden. Wichtig sind nach wie vor Abstand halten und Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Personen-Nahverkehr und beim Einkauf. Wilfried Hub