Hotels zählen mehr Gäste im Vogtland

In den ersten neun Monaten 2012 begrüßten Beherbergungsbetriebe mit mehr als neun Betten 247 376 Gäste - 3,6 Prozent mehr als im Vergleichzeitraum 2011. Noch positiver die Zahl der Übernachtungen: Die Gäste schmiegten ihr Haupt im Durchschnitt 4,4 Tage lang in Vogtlands Betten und brachten es insgesamt auf über eine Million Übernachtungen - plus fünf Prozent. Am meisten davon profitierte die klassische Hotellerie, die bei den Übernachtungen um mehr als acht Prozent zulegen konnte und bei den Gästeankünften um fast sieben Prozent. Auch die Pensionen, Erholungs- und Ferienheime, Jugendherbergen und Campingplätze verbuchten Zuwächse.

Die Campingplätze verzeichneten einen Zuwachs im zweistelligen Bereich. Viel wurde für ihre Qualität getan, Pirk sei wieder im vollen Umfang nutzbar und Camping und Caravaning liege eben voll im Trend und das Vogtland stelle sich darauf ein, so TVV-Geschäftsführer Michael Hecht.

Die positive Bilanz sieht er im Zusammenhang mit vielen Pauschal- und kreativen Angeboten, die die Touristiker schnüren und damit immer wieder Gäste ins Vogtland holen und in der guten Erreichbarkeit des Vogtlands durch Bus und Bahn.

Man wolle nicht auf dem Erreichten ausharren und wieder neue Ideen "stricken". Mit dem neuen "Gastgeberverzeichnis" mit 234 Einträgen, dem "Reisekatalog Vogtland 2013" mit über 20 Wander- und Radangeboten, dem Wanderführer "Vogtland Panorama Weg" und der "Reisezeit Vogtland" sei man gut gerüstet, so die Einschätzung nach der erst jüngst stattgefundenen Reisemesse "Touristik und Caravaning Leipzig", auf der sich das Vogtland einem breiten nationalen und internationalen Publikum erfolgreich präsentierte.

Deshalb fiebere man im TVV schon jetzt der "Internationalen Grünen Woche" im Januar in Berlin entgegen: Dort will man sich der Welt unter dem Thema "Vogtländische Knolle" näher bringen. Von hieraus trat die Kartoffel ihren Siegeszug in deutsche Küchen an. Deshalb dürfte man sich bei Kartoffelroster, Knollenbräu, Knollenlikör und dazu natürlich Kartoffeln und Sauerkraut aus dem Vogtland, schon jetzt in Berlin alle Zähne lecken. Und als Dessert gibt es ein kulturelles "Kartoffelentertainment", stellte Hecht das Präsentationskonzept vor und machte Lust auf Berlin.