Hofer Festhalle ins Licht gerückt - Vogtländische Firmen beteiligt

Die Freiheitshalle Hof auf der Liste der Referenzobjekte zu haben, ist auch für sieben vogtländische Firmen eine gute Werbung. Einen Großauftrag von 1,9 Millionen Euro hat Robby Clemenz für seine Firma an Land ziehen können. Bei einem Jahresumsatz von etwa neun Millionen Euro sei das gut ein Viertel davon. Im Durchschnitt zehn seiner 120 Mitarbeiter waren in Hof tätig. "Alles ist dort sehr hochwertig gebaut", lobt Clemenz die Halle.

Sein Unternehmen war verantwortlich für ein BUS-System. Über einen Bildschirm können die Haustechniker nun die Beleuchtung für jeden Raum regeln. Am Abend ist so auch rasch überprüfbar, wo das Licht noch gelöscht werden muss, ohne erst die einzelnen Räume aufzusuchen, erklärt der Firmenchef. Weitere Großbaustellen der Firma sind derzeit das Klinikum Marktredwitz, das Fraunhofer-Institut in Erlangen, die Brauerei Kulmbach und auch bei den Luisenfestspielen wird die elektrische Anlage erneuert. Natürlich hoffe man auch im Vogtland auf lukrative Großaufträge, so der Firmenchef.

Betritt der Besucher das Foyer der Hofer Freiheitshalle, darf er getrost einmal zur Decke blicken. Dort installierte die Fachbetrieb unter anderem ein Deckensegel. Im Schnitt 15 Leute hatte Geschäftsführer Ralf Herrmann auf dem Bau bei dem Auftrag von über 500 000 Euro. Klar, dass sich die Vogtländer dort auch "gefunden" haben. "Wir müssen schließlich bei vielen Gewerken Hand in Hand arbeiten", so Herrmann. Einen Teil seiner 30 Mitarbeiter der Firma schickt er zur Zeit auch nach Chemnitz, einmal zum Bau des Archäologischen Museums und zum Umbau des ehemaligen Kaufhauses "Schocken".

Gut 1 300 Quadratmeter Außenfassade, Dämmung und Vollwärmeschutz vor allem an den nachgeordneten Gebäuden der Catering- und Hotel-Zone lieferte die . Mit sieben bis 10 Leuten war man vor Ort, weiß Polier Mario Schneider. Firmenchefin Elfi Fauth freut sich über den 170 000 Euro Auftrag. Vergangene Woche war sie letztmalig auf der Baustelle. Wenn das Programmangebot lockt, werde sie zukünftig öfters einmal einen Besuch der Freiheitshalle einplanen. "Es wäre schon interessant, das Gesamtkunstwerk zu sehen, nun, da alle Gewerke raus sind und die Halle fertig ist", sagt Elfi Fauth.

punktete mit Baumeisterarbeiten. Da wurde geputzt, gemauert, Durchbrüche verschlossen und neue geschaffen. Zum Beispiel auch ein Schacht für die Haustechnik wurde von den Oelsnitzer Firmenmitarbeitern gemauert. Firmenchef Rainer Lugert freut sich über die Auftragssumme von 300 000 Euro und hatte im Schnitt fünf Leute auf der Baustelle in Hof. Die Firma baut derzeit auch an einem großen Wohn- und Geschäftshaus in Oelsnitz.

Akustische Deckenelemente und Wände erneuerte vor allem im Altbau, wie Bauleiter Rainer Kunz bestätigt. Eine Auftragssumme von 100 000 Euro brachte das an die Klingenthaler vergebene Los. Eine weitere Baustelle ist derzeit die Dittesschule in Reichenbach.

Bei Los 8, Ausstattung mit Möbeln, kam die zum Zuge und lieferte Barhocker. Malerarbeiten an den Bestandsbauten führte die aus.