Hochwasser in Tobertitz befürchtet

Eine Sanierung des Bachbettes des Tobertitzer Goldbaches ist dringend erforderlich. Konkret im Bereich des Spielplatzes und danach in Richtung Kloschwitz. Darauf machte Dirk Hermann in der jüngsten Reuther Gemeinderatssitzung aufmerksam.

Reuth /Tobertitz - Hermann las dazu am Dienstag im Rat ein Schreiben vor, in dem er als ein Grundstücksanlieger die aktuelle Situation schildert. Neben der starken Verlandung des Bachbettes steht ein Baum vor der Brücke zu den Anwesen der Familien Steiner und Hermann. Der Baum verringert den Durchfluss des Wassers bei normaler Wasserführung auf ein Drittel.

Die Familien Hermann und Seidel, sie reinigen regelmäßig den befestigten Teil des Bachlaufes, schlagen angesichts der zukünftig zu erwartenden Klimaveränderungen und den damit einhergehenden weiter ansteigenden Niederschlagsmengen eine Sanierung des Bachlaufes im Ortsbereich Tobertitz vor.

Des Weiteren stellen sie an den Bürgermeister die Frage, wer für Schäden infolge von Hochwasser und durch die Vernachlässigung der Bachbettpflege haftet. Danach übergab Dirk Hermann das Schreiben und dazu einige Bilder vom aktuellen Pflegestand des Bachlaufes sowie zur Hochwassersituation im Juni 2013 an den Bürgermeister. Bürgermeister Ulrich Lupart gab dem Bürger Recht: Hier müsse etwas getan werden. Gleichzeitig gab er bekannt, die Gemeinde sei in diesem Fall zuständig, könne dies aber finanziell allein nicht schultern.

Deshalb will das Gemeindeoberhaupt nach eigenen Worten am 17. September dem Landrat Dr. Tassilo Lenk bei seinem Besuch in Weischlitz und der Gemeinde Reuth mit der Tobertitzer Hochwassergefahrensituation konfrontieren. Mit dem Ziel, dass dort Abhilfe geschaffen wird. Lupart: "Ich werde Fördermittel zum Hochwasserschutz am Goldbach im Ortsteil Tobertitz beantragen." Auf jeden Fall versprach er, die beiden Familien über die Antwort des Landrates informieren.