Hochform in Hochglanz zum Pausaer Trabirennen

Der Trabi, Baujahr 1989, ist fertig: Der Lack glänzt schwarz, und die Sponsorenwerbung setzt farbige Akzente. Das Rennteam "Freak Show" ist bereit - junge Leute aus dem Thüringer Vogtland und dem sächsischen Vogtland.

Zuletzt hatten sie am Getriebe des Trabants gewerkelt. Immerhin wurde die Rennpappe zum vierten Male aufgemöbelt, war schon viermal beim Trabirennen in Pausa am Start. Das Team ist voll Vorfreude. "Unser Ziel ist, acht Stunden durchzufahren. Möglichst ohne größere Reparaturen", sagt Patrick Daßler. Der Dank des Teams geht an die Sponsoren aus der Region.

Die Fahrer haben ungezählte Stunden Arbeit geleistet, um die Rennpappe aufzumöbeln. Ist es nicht mittlerweile schwierig geworden, an Ersatzteile zu kommen? "Nein, das nicht, aber wir kaufen auch mal einen ganzen Trabant, so bekommt man Ersatzteile insgesamt günstiger", sagt Daßler.

Am Freitag startet das Pausaer Rennwochenende, wenn 10 Uhr das Training beginnt. Von 12 bis 17 Uhr fahren die Trabis um die Startaufstellung für das Rennen. Am Samstag ist es dann soweit: 84 Trabants gehen im Gewerbegebiet Pausa auf die Rundenhatz.

Die Rennstrecke ist ungefähr drei Kilometer lang. Ziel ist es, in acht Stunden so viel Runden wie möglich zu absolvieren. Titelverteidiger wird das Team "200 Puls I" aus Triebes sein, das voriges Jahr 101 Runden schaffte.