Heimatschützer wollen Brücke erhalten

Mühlwand - Der Landesverein Sächsischer Heimatschutz setzt sich für den Erhalt der Egerschen Brücke in Mühlwand bei Reichenbach ein. Diese deutlichen Worte "pro Brücke" fand der ehemalige Reichenbacher Prof. Dr. Hans-Jürgen Hardtke am Wochenende auf der 25. Jahrestagung des 1908 gegründeten Landesvereins Sächsischer Heimatschutz in Pulsnitz.

Der Abriss dieser historisch wertvollen Brücke bezeichnete Hardtke als nicht hinnehmbar. Hardtke hatte bereits vor 14 Tagen mit einer Busgruppe die Brücke besichtigt, wobei alle Teilnehmer die Brücke als einmaliges Denkmal der Verkehrs- und Kulturgeschichte des nördlichen Vogtlandes bezeichneten. Zwischen der Göltzschtalbrücke und der Weißensander Autobahnbrücke stehend, symbolisiert die Egersche Brücke zusammen mit ihren jüngeren Schwestern auf wenigen Kilometern in einmaliger Art und Weise drei Jahrhunderte der sächsischen Brückenbaugeschichte.

Den Teilnehmern der 25. Jahrestagung wurde auf Faltblättern die Geschichte der Brücke vorgestellt. Spontan trugen sich 144 Teilnehmer aus ganz Sachsen in die ausliegenden Listen für den Erhalt der Brücke ein - wie es zuvor schon viele Vogtländer taten. va