Haushalt von Muldenhammer beschlossen

Kinder kosten Geld. In Muldenhammer bringt die Gemeinde rund 500 000 Euro auf für die Kitas.

Muldenhammer - Nach zwei Lesungen wurde der Haushalt bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates verabschiedet. "Der Haushalt ist ausgeglichen, ohne Neuverschuldung, damit können wir zufrieden sein", sagt Bürgermeister Jürgen Mann. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt 450 Euro. In den vergangenen Jahren wurde viel investiert. Nun will man es ruhiger angehen. Es gehe eher um Sanieren als Investieren.

Schmerzlich ist für die Gemeinde die hohe Kreisumlage von 31,5 Prozent. "Jetzt können wir sie aber wenigstens einplanen", meinte der Bürgermeister. Viel Geld steckt Muldenhammer in seine Kindereinrichtungen. Die Gebäude wurden in den letzten Jahren in Ordnung gebracht. Doch der enorme Zuwachs an Kindern kostet auch Geld. Rund 500 000 Euro bringt die Kommune für das Gehalt der Erzieherinnen und Nebenkosten der Gebäude auf. "Das ist eine stattliche Summe. Aber unsere Kinder und junge Familien sind es uns wert. Wir haben lieber unsere Häuser voll", kommentiert Mann. Muldenhammer hat eine Grundschule in Hammerbrücke samt Hort, sowie zwei Kindertagesstätten in Hammerbrücke und Tannenbergsthal.

Derzeit ist man bemüht, Plätze im Krippenbereich aufzustocken. In den letzten Jahren wurden vier Erzieherinnen zusätzlich eingestellt. Rund 600 000 Euro sind für Investitionen geplant, wenig im Vergleich zu Vorjahren. Von den Geldern soll der Abriss maroder Gebäude in Tannenbergsthal betrieben werden. Außerdem wird die Markersbacher Straße fertig gebaut. Kosten entstehen für Hard- und Softwareanschaffungen in der Verwaltung. ro