Hartsteinwerke: Laster kippt mit Gefahrgut um

Großeinsatz bei den Hartsteinwerken Vogtland Reimersgrün: Am Montagmorgen ist auf dem Betriebsgelände ein großer Laster umgekippt. Dabei verlor dieser rund drei Tonnen Ammoniumnitrat und andere Substanzen.

Dabei handelt es sich um ein weißes Salz-Granulat, aus dem man im Gemisch mit anderen Stoffen Sprengstoff herstellen kann. "Die Gefahr einer Explosion war zu keiner Zeit gegeben", so Uwe Bernhardt, Sprengmeister und Technischer Leiter bei den Hartsteinwerken.

Geliefert bekamen die Hartsteinwerke das Salz von einer Firma aus Bautzen. Beim Rangieren und Abladen der Fracht sei der Laster an einen Überfahrschutzwall gestoßen und umgekippt, so der Sprengmeister. Womöglich ist das Fahrzeug auf eisglattem Boden gerutscht.

Der Fahrer erlitt ein leichtes Schleudertrauma und wurde ins Klinikum Plauen eingeliefert. Bis 14 Uhr sorgte ein langer Konvoi von Feuerwehr- und Rettungsfahrzeugen parallel zur S 298 für Aufsehen. Laut Kreisbrandmeister Gerd Pürzel waren 50 Kräfte unter Leitung der Berufsfeuerwehr Plauen vor Ort. Dazu gehörten die Feuerwehr Pöhl und der Erkundungszug des Kreis-Gefahrengutzuges. Letztere haben das Gefahrengut geborgen.Text/Foto:cze