Gute Aussicht auf weltgrößte Ziegelbrücke

Die Sicht auf die Göltzschtalbrücke soll besser werden - und sie wird besser. Das teilt Reichenbachs OB Raphael Kürzinger mit.

Reichenbach/Netzschkau - Sieben große Eichen- und Ahornbäume mit einem Stammumfang von mehr als 50 Zentimetern sollen Anfang 2017 gefällt werden - im Landschutzgebiet an der Göltzschtalbrücke. Außerdem werden schwächere Bäume und Baumanflug beseitigt.

Die dicken Bäume sind mit grüner Farbe markiert. Das ist das Ergebnis eines Vororttermins, zu dem Kürzinger eingeladen hatte. Mit vor Ort waren CDU-Landtagsabgeordneter Stephan Hösl, Thomas Findeis, Fachmitarbeiter Schutzgebiete in der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes, Revierförster Joachim Gorski und Vertreter der Stadtverwaltung.

Das teilt Kürzinger in einer Presseinformation mit. Weiter heißt es. Genau eine Woche vorher, am 22. November, trafen sich auf Einladung von Landtagsabgeordneten Stephan Hösl die Stadtoberhäupter der anliegenden Städte, der Netzschkauer Bürgermeister Mike Purfürst und der Reichenbacher OB, mit Vertretern der Landestalsperrenverwaltung und der Deutschen Bahn AG an der Brücke.

Der Mitarbeiter der Landestalsperrenverwaltung sagte für Januar 2017 eine größere Böschungsbereinigung an der Göltzsch zu. Seitens der Deutschen Bahn AG gab es Zustimmung für alle Maßnahmen zur Wiederherstellung eines ungehinderten Blicks auf die Sehenswürdigkeit. Bereits am 19. November, fand auf Initiative der Stadt Netzschkau ein Arbeitseinsatz an der Brücke statt.

Mylauer und Netzschkauer Einwohner, Stadträte, Vertreter von Vereinen und Verbänden sowie Verwaltungsmitarbeiter beseitigten mit Unterstützung von Freiwilliger Feuerwehr Mylau und Technischem Hilfswerk Reichenbach, Wildwuchs und einen Teil der Bäume.

Für Fledermäuse und Spechte im Umfeld der Göltzschtalbrücke Landtagsabgeordneter Stephan Hösl zehn Fledermauskästen von der Lebenshilfe Reichenbach bauen und vom Sachsenforst anbringen. va