Grundstein für Betreuungszentrum in Reichenbach gelegt

Das 1200 Quadratmeter große, zweigeschossige Gebäude wird direkt neben der Werkstatt für behinderte Menschen in der Dammsteinstraße errichtet. Vor Baubeginn musste eine alte Industriebrache, ein Teil der ehemaligen Renak, abgerissen werden. Für August 2013 ist der Einzug geplant.

In den Neubau investiert die Lebenshilfe rund zwei Millionen Euro. Sie schafft damit Platz für einen neuen Verwaltungstrakt im Obergeschoss, sowie für Therapie- und Praxisräume ebenerdig. Um ein rechteckiges Hauptgebäude scharen sich im Erdgeschoss mehrere Würfel, so genannte Kuben, in die Ergo- und Logopädie sowie Physiotherapie und Frühförderung einziehen sollen. Daneben ist der Bauherr auf der Suche nach einem Arzt, der sich im neuen Haus niederlassen möchte. Ideal wäre ein Kinderarzt, denkbar aber auch ein Allgemeinmediziner oder ein Orthopäde.

Die Kuben geben dem Haus neben verschiedenen Dachformen sein eigenes, besonderes Aussehen. Auch eine Dachterrasse wird es geben. Lobende Worte verbunden mit dem Wunsch nach einem unfallfreien und zügigen Bauverlauf richteten Sozialdezernent Dr. Uwe Drechsel aus dem Landratsamt und Oberbürgermeister Dieter Kießling an die Lebenshilfe. Während Drechsel besonders das Engagement des Vereins für behinderte und entwicklungsverzögerte Menschen hervorhob, freute sich Kießling darüber, dass mit Abriss und Neubau in Reichenbach eine weitere unschöne Industriebrache verschwunden ist.

Architektin Ute Noth aus Leipzig wünschte, dass die Lebenshilfe das neue Betreuungszentrum recht bald mit Ideen und Leben füllen möge und überreichte zur Grundsteinlegung symbolisch einen Blumenstrauß gespickt mit Steinen.