"Glücksfall für unser Vaterland"

Für Samstagabend hatten die Vogtland-Philharmonie Greiz-Reichenbach und der CDU-Stadtverband Plauen zu einem Konzert in die Plauener Johanniskirche eingeladen.

Von Gabi Kertscher

Plauen Am 3. Oktober jährt sich zum 30. Mal der Tag der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Stadtverbandsvorsitzender Jörg Schmidt nannte es einen "Glücksfall, dass unser Vaterland wieder zusammenwachsen konnte." Nicht zuletzt müsse man den ehemaligen DDR-Bürgern für ihren Mut und den Bürgern der damaligen BRD für ihre Solidarität danken. Vor der Begrüßung durch Superintendentin Ulrike Weyer, die an die Wendezeit mit den ersten Euphorien und Enttäuschungen erinnerte, eröffneten vier Bläser auf der Empore des Gotteshauses und Kirchenmusikdirektor Ronald Gruschwitz an der Orgel das Festkonzert. Zu hören war "Herr wenn ich nur dich habe" von Heinrich Schütz. Mit der "Feuerwerksmusik" nahmen die Musiker die Zuhörer mit ins 18. Jahrhundert. Das zu den Meisterwerken höfischer Repräsentationsmusik zählende Werk von Georg Friedrich Händel wurde von ihm dem "Friede von Aachen" gewidmet. Es folgte die Festrede, an deren Ende das Publikum aufgefordert wurde, sich zu erheben und mit Mundschutz das Lied der Deutschen zu singen. Ein vielstimmiger Chor begleitete die Vogtland Philharmoniker. Das Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op 73 von Ludwig van Beethoven beendete das Festkonzert. Am Flügel saß Andreas Pistorius. Der in Plauen aufgewachsene Starpianist begeisterte durch sein Spiel. Mit Standing Ovation "überredete" das Publikum den Künstler zu einer Zugabe. Abschließend erklang die Europahymne.
Die Gäste des Festkonzertes, unter ihnen zahlreiche Sponsoren und Politiker der unterschiedlichsten Parteien, begrüßten die Initiative des CDU-Stadtverbandes und äußerten sich anerkennend zu den Leistungen der Vogtland Philharmonie Greiz-Reichenbach sowie der Solisten Ronald Gruschwitz (Orgel) und Andreas Pistorius (Flügel).