Glück ab - gut (Vogt)Land

Glück ab - gut Land: Das ist der Gruß der Ballonfahrer. Und Glück brauchen sie, weil allein der Wind Richtung und Tempo vorgibt. Gründonnerstag ging hinter den Neubaublöcken in Weischlitz ein 25-Meter-Heißluftballon nieder. Damit endete für sechs Vogtländer und Pilot Tino Scholz eine gut einstündige Fahrt, die 18.45 Uhr auf der Schlosshalbinsel der "Pöhl" begonnen hatte.

 

"Kurz vor Plauen hatten wir mit 500 Metern die größte Höhe", sagt Scholz. Zwar dürfe er mit Passagieren bis 3500 Meter hoch - doch das sei wegen der fehlender Sicht ungünstig. Scholz, Werkzeugmacher im Mylauer Apparatebau, war nach der Wende nach Bayern gegangen. 1992 erlebte er seine erste Ballonfahrt, arbeitete als "Verfolger" (das macht jetzt seine Frau, die auf der Erde dem Ballon folgt, um Menschen und Material einzusammeln) und begann 1993 die Ballonfahrer-Ausbildung.

 

"1995 hatten wir die Genehmigung für unser Luftverkehrsunternehmen." Schokoballon-Fahrten aus Reichenbach ist das älteste Unternehmen auf dieser Strecke in Sachsen, wo es schätzungsweise acht Anbieter gibt, sagt der 41-Jährige. ufa K schokoweb.de