Gemeinde zahlt an Reuther Firma

Reuth - Eine Nachzahlung für den Bau der Gemeindebrücke bei der Reuther Recyclingfirma 11 271,05 Euro an die Firma UTR GmbH in Schönbrunn beschloss der Reuther Gemeinderat. Dazu lagen sowohl der Gemeindeverwaltung als auch dem Plauener Planungsbüro Walter Schierjott ein vierter Kostennachtrag seitens der Baufirma vor.

Dieser beinhaltete nachträgliche Zahlungsforderungen für die Bauleistungen "Herstellung Überbaufertigteile und Rückbau Fundament". Insgesamt elf Positionen reichte die Firma für die Gesamtsumme von rund 17 000 Euro ein. Nach der Planung Schierjott, der das Ergebnis im Gemeinderat vortrug, wurden zehn der elf nachgereichten Arbeiten bestätigt. "Diese Nachtragszahlung führt zu keiner Kostenüberschreitung bei dem Bauvorhaben", stellte Bürgermeister Ulrich Lupart vor der einstimmig ausfallenden Beschlussfassung fest.

In einem weiteren Beschluss genehmigte der Gemeinderat den Bau von Leitplanken an der Gemeindebrücke. Diese umfassen eine Länge von 72 Meter und werden auf der Seite Reuth-West aufgestellt. Bis zum Monatsende sollen die Arbeiten vollständig abgeschlossen sein. "Solange ich Gemeindeoberhaupt bin, werde ich hier keine Brücke mehr bauen, außer die kleine in Thossen", fügte der Bürgermeister an.

Der Bau der beiden Brücken in Reuth ist immer noch nicht zu Ende, obwohl die Gemeinde schon seit dem 29. August die Pflicht zur Verkehrssicherung an der Brücke bei der Recyclingfirma hat. Zum einen ist die Schlussrechnung nicht fertig. Sie soll nun, so Lupart, zur nächsten Sitzung am 17. Dezember zum Beschluss vorliegen. Außerdem ist auch die in Regie des Straßenbauamtes neu entstehende Brücke an der S 311 noch nicht betriebsbereit. j. st.