Geld regiert die Welt Klingenthals

In der voraussichtlich vorletzten Sitzung des Klingenthaler Stadtrats in jetziger Besetzung drehte sich in fünf Beschlüssen alles um den Mammon.

Klingenthal - Zunächst ging es dabei um Geschichtliches, nämlich die Feststellung der Jahresrechnung für das Jahr 2011. Durchgeführt hat die Prüfung wie in den Jahren zuvor das Rechnungsprüfungsamt der Stadt Plauen. Alles ordnungsgemäß, so der Vertreter im mündlichen Vortrag, der zugleich die Reduzierung der Pro-Kopf-Verschuldung lobte, die aber immer noch zu hoch sei. Ebenso bewertete er den Betrag der allgemeinen Rücklage positiv, der höher als der geforderte Mindestwert sei.

Ganz aktuell dagegen die Sanierung des Aufsprunghangs der Vogtlandschanze. Hier gibt es zwei Angebote einer italienischen und der finnischen Firma Lindgren. Letztere gab mit 152000 Euro ein um gut 9000 Euro günstigeres Angebot ab. Durch gemeinsame Bemühungen von VSC, Bundesstützpunkt und Stadt konnten an der Schanze etwa 1000 Quadratmeter Matten geborgen und aufgearbeitet werden. Dadurch stehen diese für den Wiedereinbau zur Verfügung und reduzieren die Kosten auf nun noch 107000 Euro erheblich. Weitere zwei Beschlüsse drehten sich um überplanmäßige Ausgaben für Gerichtskosten für drei anhängige Verfahren in Höhe von 12000 Euro und knapp 9000 Euro für Straßenentwässerungsanteile des ZWAV am Ahornweg durch Umverteilung von anderen Haushaltstellen. Dies betraf auch die Tilgungsrate eines Kredits im Rahmen einer Umschuldung von der DG Hyp zur Sparkasse Vogtland von 10300 Euro. H.S.