Gefahr in Verzug bei Garagenbrand in Mylau

In der Nacht zu Mittwoch hat es in einem Garagenkomplex gebrannt. Nach ersten Untersuchungen vermutet die Polizei Brandstiftung.

Durch das Feuer gab es eine Verpuffung in einer Garage, die auch Teile der Rückwand des als Lager genutzten Unterstandes zerstörte. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Von den Tätern fehlt bislang noch jede Spur. Indes fanden Beamte während ihrer Ermittlungen im Brandschutt knapp ein Dutzend gefüllter Behältnisse mit unbekanntem Inhalt. Weil nicht auszuschließen war, dass es sich bei den flüssigen Stoffen um Gefahrgut handeln könnte, alarmierten die Kripo-Beamten den Gefahrgutzug in Reichenbach.

Ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten rückte an und verstaute nach eingehender Prüfung die Chemikalien in Metallbehälter, die ins Sondermüll-Zwischenlager nach Schneidenbach gebracht wurden. Den Brandschutt schaufelten die Feuerwehrleute in einen normalen Abfall-Container. Die anliegende Ernst-Thälmann-Straße wurde für den Verkehr gesperrt. Der Besitzer der Garage gab an, dass es sich bei den Substanzen um ungefährliche Druckerflüssigkeit handelt. Wegen des Brandes laufen umfangreiche Ermittlungen. va