Gefährliche Altlasten im Kurort Bad Elster werden beseitigt

Das Staatsbad Bad Elster kann gefährliche Altlasten aus den fünfziger und sechziger Jahren mit Hilfe des Landes entsorgen.

Wie die Landesdirektion am Montag mitteilte, kann der Kurort dafür mit rund drei Millionen Euro an Fördermitteln rechnen. Dafür sollen Abfallablagerungen im Tal des Kellergrundbaches an der Ascher Straße entsorgt und saniert werden. Dort wurden früher vor allem Aschen, Hausmüll und Bauschutt abgelagert. Den Angaben zufolge sind auch Arsen, Blei, Kupfer, Zink und Mineralöl in so hohen Mengen enthalten, dass die vorgegebenen Werte überschritten werden und eine Gefahr für das Grundwasser besteht.

Das sei vor allem kritisch, weil sich die Altlasten im sogenannten Heilquellenschutzgebiet Bad Brambach-Bad Elster befinden, hieß es aus der Landesdirektion. Für die Sanierung des Gebiets sollen rund 60.000 Tonnen Altlasten entsorgt und das Areal im Anschluss renaturiert werden. 20 Prozent der Kosten von insgesamt 3,9 Millionen Euro muss Bad Elster allerdings selbst aufbringen. va