Frühlingskonzert in Ruppertsgrün

Freunde des Gesangs aus der ganzen Region bis nach Plauen, Losa, Netzschkau und Elsterberg waren dieser gefolgt. Neben dem Männergesang gab es noch zwei Geschichten, die Wolfgang Kupfer aus dem 2. Tenor vorlas. Eine trug den Titel "Der Himmel ist ein Bilderbuch" und die andere "Jeder Tag hat seine Freid".

Geehrt wurden an diesem Nachmittag auch zwei Männer: Jürgen Bergner und Harry Suhr waren es, denen der Vereinsvorsitzenden Claus Müller für ihre langjährige Treue zum Verein dankte. Der Vorsitzende hatte auch die Besucher in der Kirche begrüßt und sich beim Kirchenvorstand für diese Auftrittsmöglichkeit bedankt.

Themenmäßig war das vom Chor dargebotene Liedgut breit gefächert. Natürlich gab es zu Beginn einen Sängerspruch. Dann stiegen die 18 Männer mit Mozarts "Frühling" ins Programm ein. Das moderierte Anna Böhme, weil Chorleiter Christian Pflug am Freitag den Fuß gebrochen hatte und so nur im Sitzen das Chorsingen dirigieren konnte. Ihm dankte Vereinschef Müller für seinen trotz der Behinderung erfolgreichen Einsatz bei diesen traditionellen Konzert.

In dem waren dann Melodien von Felix Mendelssohn Bartholdy "Wem Gott will rechte Gunst erweisen", Carl Maria von Webers "Die Sonn' erwacht" oder Heinrich Rinks "Abend wird es wieder" zu hören.

Die Besucher waren amüsiert, als der Block mit den Volksliedern erklang. In diesen waren nicht nur der Jäger aus Kurpfalz und das Lied vom vollgeladenen Wagen zu hören, sondern auch des "Schneiders Höllenfahrt". Hervorragend dargeboten wurde das Alles von den Ruppertsgrüner Männern, reichlich Beifall und eine Zugabe waren das Resultat daraus.

Elsterbergs Pfarrer Lothar Zühl ergänzte das Konzert mit gottesdienstlichen Ritualen, wie Gebet, Segen und einer Lesung.