Fröbersgrün: Kommt Bewegung in Abwasser-Frage?

Rosenbach - Hoffnung in Fröbersgrün bei Syrau, das Abwasserproblem zu lösen - und eine gemeinsame Kläranlage zu bauen. Laut Ortsvorsteher Jens Mantel steht jetzt ein Grundstück zur Verfügung zu einem vernünftigen Preis. Bisher stand eine Fläche zur Debatte für unbezahlbare 20 Euro pro Quadratmeter.

Nach Mantels Worten wollen 90 Prozent der Einwohner mitmachen bei der Anlage. Damit wird eine Forderung des ZWAV erfüllt - wegen der Fördermittel von 3600 Euro pro Anschlss. In Bewegung ist auch die mit dem Bau einer Zentrallösung verbundene Sanierung der Kreisstraße. Hier gebe es eine mündliche Bestätigung des Baues durch Landrat Dr. Lenk. Mantel fragte in der Ratssitzung, ob sich die Gemeinde am Vorhaben beteiligt. Nach den Worten Klaus Kölbels von der Interessengemeinschaft Fröbersgrün ist eine Splittung der Straßenbaukosten zwischen ZWAV und Straßenbauamt nicht gerechtfertigt, weil an anderen Stellen Kreisstraßen bei gemeinsamen Maßnahmen vom Straßenbauamt allein finanziert wurden. Selbst im Falle der Splittung sollte der ZWAV die für eine einmalige Nutzung verfügbaren Mittel in Höhe von 129 Euro pro laufenden Straßenmeter vom Kreis fordern, die in etwa mit dem geforderten Drittel Splittingbetrag aufgehen würden.

In Rodau fand am 24. September eine Einwohnerversammlung zum gleichen Thema statt. Der ZWAV stellte vor etwa 100 Anwohnern vier Varianten vor. Der Prozess soll am 17. Oktober fortgesetzt werden, wenn zwischen 16 und 19 Uhr Beratungsgespräche der Vertretern des ZWAV mit den Bürgern stattfinden. Eine Bürgerversammlung in Mehltheuer ist nun nach der Absage des Oktobertermins durch den ZWAV am 14. November vorgesehen, um die möglichen Varianten für Teile des Ortsgebietes vorzustellen. Der Bau der Abwasserbehandlungsanlage Schneckengrün liegt im Plan und wird vor Jahresende abgeschlossen. Für Fröbersgrün ist vorgesehen, das Problem gemeinsam mit dem Bau der Kreisstraße im Ortsteil 2015/16 zu lösen. jpk