Frank Trtschka wirft Hut in den Ring

Plauen - Frank Trtschka hat sich mehr oder weniger unfreiwillig "geoutet" - und zwar als Kandidat für das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters, das bis zum Sommer Uwe Täschner innehat. "Die Protagonisten der 'Late Night Show' hatten mich als Talkgast eingeladen, weil ich auf den Tag genau - am 3. Mai 2010 - schon mal dort war.

Und im Gespräch fragte mich Andreas Ernstberger, ob an der Kandidatur 'was dran' sei. Das hab ich bejaht", sagt Trtschka gegenüber unserer Zeitung. Nun stellt er sich mit weiteren Bewerbern am 20. Mai den Mitgliedern des Verwaltungsausschusses vor.

Dem Vernehmen nach hat der Ältestenrat bis dahin aber schon eine ziemlich rigorose Vorauswahl getroffen. Von zehn Bewerbern sind nur sieben eingeladen. Dann haben diese zehn Minuten Zeit sich vorzustellen, weitere zehn Minuten können Fragen an sie gestellt werden, so das Prozedere. Dann erfolgt eine weitere Empfehlung an den Ältestentrat - der wiederum schlägt die verbliebenen Bewerber den Stadträten in deren Sitzung am 2. Juni zur endgültigen Entscheidung vor.

"Ein Verwaltungsamt dieser Kategorie muss überparteilich geführt werden", ist Trtschka überzeugt, der damit nach eigenem Bekunden auch in den Gremien gute Erfahrungen gemacht hat, die er ehrenamtlich leitet - und das sind nicht wenige. Beispielsweise ist er Vize-Chef des Landessportbundes, der 623 000 Mitglieder zählt. Weitere Argumente, mit denen er punkten möchte: "Ich bin in den Bereichen Sport, Soziales und Kultur bestens vernetzt." Sein Credo: "Plauen hat genug Verwalter. Plauen braucht Gestalter und Macher. Letzteres zeichnet mich aus." tp