"Fosnetball", Don Quichote und Jopie

Bad Elster - Die Olympischen Winterspiele stehen in den Startlöchern, der Wintersport dominiert das Wochenendprogramm und König Fußball kämpft mit weißem Rasen. In der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster lädt hingegen königliches Vergnügen zu winterlichen Kulturspielen - gerade an Wochenenden mit Valentinsfaktor.

Das weiße Bad Elster lädt zum bunten Fasching. Am Samstag, 13. Februar, lädt der Elsteraner Fosnetclub um 19.30 Uhr wieder zu seinem berühmten "Fosnetball" ins Königliche Kurhaus. Dabei präsentiert der Faschingsverein sein neuestes Programm und lädt anschließen zum Tanz mit der Disco "ML".

Am darauf folgenden Sonntag, 14. Februar, lädt der Faschingsverein dann um 14.30 Uhr wieder alle kleinen und großen Narren zur großen "Kinderfosnet" ins Königliche Kurhaus mit einem kunterbunten Programm aus Spiel und Spaß sowie liebevollen Tanzeinlagen der verschiedenen Tanzgarden. Zum Abschluss des närrischen Treibens in Bad Elster laden die Narrenvereinigungen des Elsteraner Fosnetclub und des Brambacher Carnevalsvolk am 15. Februar um 19.30 Uhr traditionell gemeinsam zum "Rosenmontag im Königlichen Kurhaus". Bei diesem Büttenabend werden große Reden und feine Redewendungen die Gäste köstlich unterhalten.

Am Samstag, 13. Februar, um 19.30 Uhr bringt die Staatliche Ballettakademie Minsk das weltberühmte Ballett "Don Quichote" im König Albert Theater zur Aufführung. Damit zieht spanisches Flair in das König Albert Theater Bad Elster ein, denn das Ballett basiert auf dem gleichnamigen Roman des großen spanischen Schriftstellers Miguel de Cervantes Saavedra.

Schon mehr als 200 Jahre gehört "Don Quichote" zu den Bestsellern der Ballettbühne. Viele berühmte Choreographen wie Petipa und Gorsky interessierten sich nicht nur für die Hauptfiguren der Novelle von Cervantes, sondern auch für den Hintergrund, der als Vorwand für den Spanischen Tanz präsentiert wird. Die Musik für das Ballett schrieb der tschechische Komponist Ludwig Minkus. Die Erstaufführung des Balletts fand im Jahre 1869 im Bolschoi-Theater in Moskau statt. Die Künstler der renommierten Staatlichen Ballettakademie Minsk verfügen über filigrane Technik, eine überragende Leichtigkeit des Tanzes und eine anmutige Ausdruckskraft bei der Ausführung.

Alte Liebe rostet nicht. Passend dazu gastiert am Valentinsonntag, den 14. Februar um 15 Uhr, Johannes "Jopie" Heesters mit dem renommierten Salonorchester Weimar im König Albert Theater. Gemeinsam zelebrieren sie dann die Jahrhundertrevue "Jopie" als Hommage an den wohl dienstältesten Entertainer, der seit über 60 Jahren zu den beliebtesten und bekanntesten Schauspielern und Sängern zählt. Eine Verneigung vor dem Alter und eine Liebeserklärung an die Musik.

Nach der erfolgreichen Rühmann-Revue widmet sich das Salonorchester Weimar nun dem nächsten Star der Musik- und Filmgeschichte. Der großartige Schauspieler und Sänger Johannes Heesters hat das ganze 20. Jahrhundert besungen. Nun blickt das Salonorchester Weimar mit ihm gemeinsam auf sein musikalisches Lebenswerk zurück. "Dann geh? ich ins Maxime", "Mein Herz müsste ein Rundfunksender sein", "Ich brauche keine Millionen" oder "Ich werde jede Nacht von Ihnen träumen".

In einer spritzigen Hommage erinnern die sieben Musiker aus der Klassikerstadt an Heesters bekannteste Melodien und erreichen die großen und kleinen Höhepunkte der Zeitgeschichte. Humorvolle Anekdoten, launige Arrangements gewürzt mit kecken Conférencen lassen das Publikum in schöner Erinnerung schwelgen. Absoluter Höhepunkt des Abends wird der Auftritt von Johannes Heesters höchstpersönlich sein. Mit 106 Jahren ist er der älteste aktive Bühnenkünstler der Welt und begeistert nach wie vor sein Publikum mit seinen unvergessenen Liedern. va