Flüchtlinge verlassen am Mittwoch Notunterkunft in Auerbach

Das zur Flüchtlingsunterkunft umfunktionierte Gebäude der Auerbacher Strukturfördergesellschaft (SFG) wird am Mittwoch leergezogen.

Die rund 50 Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan, die dort untergebracht waren, verlassen die SFG. Sie ziehen um in dezentrale Wohnungen im Vogtlandkreis, teilt Kreissprecherin Kerstin Büttner mit. In den vergangenen Wochen wurden bereits die Notquartiere in Obermylau und die Turnhalle in Rodewisch geräumt.

Gründe seien, dass die Zuweisungen an Flüchtlingen aus den Erstaufnahmeeinrichtungen ins Vogtland seit Jahresbeginn deutlich zurückgegangen seien und der Kreis in der Lage ist, genügend Wohnungen anmieten zu können. Das Mobiliar bleibt trotzdem vorerst im SFG-Gebäude - für den Notfall. Der Kreis müsse eine bestimmte Anzahl von Plätzen als Notunterkünfte vorhalten, so Büttner.

Im Fall der SFG sei auch die Unterbringung von minderjährigen Ausländern, die ohne Eltern nach Deutschland kommen (Umas), möglich. Am 17. April läuft der Mietvertrag in der Jugendherberge Taltitz aus - die 29 Umas werden auf vier kreisliche Sozialeinrichtungen verteilt.

Das Internat Rodewisch wird neun Jugendliche aufnehmen. Für die Erweiterung der Aufnahmekapazität wird dort ein Brandschutzkonzept erarbeitet. Im Ellefelder Hof leben noch 50 Flüchtlinge. cze