Finger weg von verbotenen Böllern

Die "Böllersaison" kommt in Fahrt, bei der vermehrt illegale Pyrotechnik nach Deutschland gebracht wird. Das ist Anlass für die Bundespolizei zu warnen:

Bei verbotenen Böllern handelt es sich um Feuerwerkskörper, deren Ungefährlichkeit durch autorisierte Stellen nicht geprüft wurde und die deshalb keine entsprechende Kennzeichnung aufweisen. Darüber hinaus geht es um Kategorien von Feuerwerk, für die in Deutschland eine behördliche Erlaubnis vonnöten ist.

Erfahrungsgemäß steigt dann auch bei der Bundespolizeiinspektion Klingenthal die Zahl derartiger Feststellungen, die als Ordnungswidrigkeit geahndet oder als Straftat verfolgt werden. Zudem werden Personen, bei denen diese Pyrotechnik sichergestellt wird, auch die Kosten der Vernichtung und Entsorgung auferlegt.

Deshalb gibt es eine Plakataktion entlang der grenzüberschreitender Straßenverbindungen nach Tschechien zwischen Schönberg bei Bad Brambach und Johanngeorgenstadt. Dabei soll die doppeldeutige Aufforderung "Finger weg von verbotenen Feuerwerkskörpern!" nicht nur vor rechtlichen, sondern vor allem auch gesundheitlichen Folgen warnen.

Alljährlich sind in der gesamten Bundesrepublik verstärkt in der Zeit des Jahreswechsels Unfälle mit oft gravierenden Folgen zu verzeichnen, die durch solche Artikel verursacht werden. Darum rät die Bundespolizei grundsätzlich vom Kauf dieser Gegenstände im benachbarten Ausland ab. Wer dennoch darauf nicht verzichten will, sollte sich im Vorfeld genau informieren, was erlaubt ist und was nicht.

Die Bundespolizei Klingenthal wird bei ihren stichprobenartigen Kontrollen entlang der deutschtschechischen Grenze diese Problematik im Blick haben. va