Feuerwehr braucht neues Fahrzeug

Die Ortsfeuerwehr von Leubnitz braucht ein neues Fahrzeug. Das erläuterte Gemeindewehrleiter Jochen Sennewald zur Ratssitzung.

Rosenbach - Die Ortswehr habe sich von einem Einsatzfahrzeug trennen müssen und benötige für die Gewährleistung der Sicherheit ein Neues. Vorgesehen ist ein Staffellöschfahrzeug StLF 10/6, welches auch von den Kameraden gefahren werden darf, die nur eine Befähigung zur Führung von Fahrzeugen bis zu 7,5 Tonnen haben. Um einen Fördermittelantrag für einen Anteil von 50 Prozent seines Preises stellen zu können, muss die Gemeinde die Bereitstellung der Eigenmittel nachweisen. Eine frühere Einordnung in die Finanzplanung 2014 war nicht möglich, das Problem trat aktuell auf.

2014 soll das Fahrzeug für 80 000 Euro und 2015 der Aufbau mit der technischen Ausstattung für 119 000 Euro erworben werden. Sennewald erläuterte, dass damit in den Wehren wieder stabile Verhältnisse bei den Fahrzeugen geschaffen werden, nachdem in den letzten Jahren Syrau, Schönberg, Mehltheuer und Oberpirk neue sowie Fröbersgrün, Rodau und Schneckengrün gebrauchte Fahrzeuge für ihre Einsätze erhalten haben. Ein Problem stelle die Drehleiter dar, deren Generalreparatur allein 60 000 Euro kosten würde. Damit falle ein wichtiges Instrument der Gemeindewehr aus, welches auch kommunal oft genutzt wurde. Kritisch betrachtet er trotz der Fortschritte in der letzten Zeit das langsame Vorankommen bei der Erneuerung der Ausrüstung der Kameraden.

Der Rat beschloss die Ausgaben von 198 000 Euro und die (Fördermittel-)Einnahmen von 99 000 Euro entsprechend der Teilung in den Jahren 2014/15 und beauftragte die Verwaltung, den Fördermittelantrag zu stellen. Eine Enttäuschung für die Feuerwehr ist die Tatsache, dass man nicht schnell genug auf ein fast neues Fahrzeug der Plamag zugreifen konnte, welches zu einem Preis von 38 000 Euro angeboten wurde. Als der Bürgermeister sich mit dem Betrieb in Verbindung setzte, war das Fahrzeug bereits veräußert worden. jpk