Falkensteiner Theodor Kießling ist neuer IHK-Präsident

Falkenstein/Auerbach - Der Falkensteiner Theodor Kießling ist neuer Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz, Regionalkammer Plauen. Über zwölf Jahre hatte der Rodewischer VSTR-Geschäftsführer Franz Voigt das Amt inne - nun wird der Staffelstab an Kießling weitergegeben. "Die Fußstapfen, die Franz Voigt hinterließ, sind ganz große.

 

Mit großer Sportlichkeit bin ich bemüht, diese auszufüllen und weiterzugehen", so der 56-jährige Geschäftsmann. In fünfter Generation führt Theodor Kießling die rund 20 Mitarbeiter zählende Fachgroßhandel KG für Industrie- und Eisenwaren - 1889 in Falkenstein gegründet und seit 15 Jahren im Auerbacher Industriegebiet angesiedelt. "Mit meinem großen Sohn, der auch schon im Unternehmen mitarbeitet, wäre das die sechste und mit meinem anderthalbjährigen Enkel die siebte Generation", so der neue IHK-Präsident.

 

Es freue ihn, dass die IHK-Regionalversammlung ihn einstimmig in das Amt gewählt haben. Als Vizepräsidenten hat Kießling Lars Luderer, Geschäftsführer von Goldbeck Treuen, und Herbert Pscherer vom gleichnamigen Bildungsinstitut in Lengenfeld, an seiner Seite. Auch künftig werde sich die Regionalversammlung mit Kraft und Leidenschaft in die wirtschaftsrelevanten Themen der Region einbringen. Kießling nennt dabei Themen, wie Berufsorientierung, Fachkräftesicherung, infrastrukturelle Fragen, grenzüberschreitenden Wirtschaftsverkehr, lebenswerte Innenstädt, die touristische Aufwertung der Region.

 

Vor allem der Fachkräftemangel im produzierenden Gewerbe aufgrund geburtenschwacher Jahrgänge und Abwanderung in die Altbundesländer werde die Kammer in den nächsten Jahren beschäftigen. Aufgabe der Wirtschaft sei, verstärkt in Schulen zu gehen, Jobbörsen anzubieten, sich auf Messen zu präsentieren und jungen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und sie für eine Ausbildung in der Region zu gewinnen. Theodor Kießling ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und sitzt für die FDP im Falkensteiner Stadtrat. cze