Falkensteiner Erfolgsgeschichte - Vom Drechsler zum Jalousiengiganten

Die Sonne scheint über einem Falkensteiner Unternehmen, dass besonders erfolgreich Produkte herstellt, die vor Sonne schützen: Jörg Erler gründete am 1. April 1984 die Drechslerei Erler, aus der sich später die Firma Erfal (Erler Falkenstein) entwickelte.

Heute beschäftigt Erler beinahe 400 Leute, realisiert einen Jahresumsatz von 40 Millionen Euro, betreibt fünf Niederlassungen, versorgt ganz Deutschland mit maßangefertigten Produkten rund um den Sonnenschutz, mit Faltstores, Lamellenvorhänge, Rollos, Verdunklungsanlagen, Jalousien . . . Dabei schielt der ehrgeizige Unternehmer bereits nach Europa und in die Emirate. Um all das zu erreichen, investierte die Familie Erler rund 25 Millionen Euro.

Den langen und oft beschwerlichen Weg bis dahin schilderte Jörg Erler in einer Feierstunde am Dienstag vor 30 geladenen Gästen: Weggefährten der ersten Stunde, heute noch aktiven Erfalianern, Lieferanten, Politikern, Vertretern seiner Hausbanken und - siehe Foto: natürlich seinen Eltern: Heide und Klaus Erler haben ihn immer unterstützt, auch als Jörg Erler als junger Mann kundtat, nicht studieren sondern Handwerker werden zu wollen, eben Drechsler. Und so fing er an mit Räuchermännern, Nussknackern und Gardinenstangen aus Holz - und nutzte die Gunst der Wendezeit ein florierendes Unternehmen aufzubauen. Dieter Krug