Falkenstein: Zinswette endet mit Vergleich

Falkenstein - Die Stadt Falkenstein kommt mit "unter zehn Prozent" aus den riskanten Zinswettgeschäften, bei denen ein Verlust von rund 20 Millionen Euro drohte. Das ist das Ergebnis eines Vergleiches, den die Stadt vor Gericht mit der Landesbank Baden-Württemberg schloss.

"Am Donnerstag endete die Widerspruchsfrist - und somit ist der Vergleich wirksam", sagte am Montag Gerichtssprecher Bernhard Schabel auf Nachfrage. Weitere Details wollte er nicht nennen, da beide Seiten Verschwiegenheit vereinbart hätten. Da sich die Stadt Falkenstein bei Abschluss der Zinswettgeschäfte falsch beraten fühlte, zog sie vor Gericht. Die Landesbank Baden-Württemberg ist Rechtsnachfolgerin der Sachsen-LB, die einst die Zinswette abgeschlossen hatte. Zuvor hatte schon der ZWAV, dem 90 Millionen Verlust drohten, einem Vergleich zugestimmt, der dem Wasserverband fünf Millionen Euro kostete. va