Falkenstein: Schläger und Tierquäler ermittelt

Falkenstein - Im Fall des brutalen Übergriffs auf eine 65-Jährige, der sich am Wochenende an der Talsperre Falkenstein ereignete, konnte die Polizei nun einen Verdächtigen ermitteln.

Was war passiert? Die 65-jährige Seniorin hatte eine Gruppe junger Männer beobachtet, die einen kleinen Mischlingswelpen quälten und war beherzt eingeschritten. Noch während die Frau die Tierquäler zur Rede stellte, wurde sie brutal niedergeschlagen. Sie zog sich erhebliche Verletzungen zu und musste stationär im Krankenhaus behandelt werden. Nach Angaben von Polizeisprecher Jens Scholze handelt es sich bei dem Hauptverdächtigen um einen polizeibekannten 24-Jährigen aus Falkenstein. Im Zuge der Ermittlungen werden Zeugen befragt. Die Polizei gehe davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter handelt und nicht, wie ursprünglich vermutet, um zwei Täter.

"Wir hoffen, dass wir den Sachverhalt schon gegen Ende nächster Woche der Staatsanwaltschaft übergeben können", erklärt Scholze. Die Polizei bedankt sich bei der 65-Jährigen für ihr couragiertes Handeln. Sie befindet sich zwecks weiterer Untersuchungen noch immer im Krankenhaus. Am Mittwoch besuchte der Leiter des Auerbacher Polizeireviers die Frau im Krankenhaus und überreichte ihr einen Blumenstrauß. Was mit dem misshandelten Hundewelpen geschieht, ist unklar. Es soll festgestellt werden, wie der Hund gehalten wird. "Wir haben das Landratsamt informiert. Die prüfen, ob weitere Maßnahmen nötig sind", so Scholze. M. I.