Falkenstein: Ein Herz für Afrika

Unternehmenssprecher Christian Fitz reiste im Januar mit Vertretern der Hilfsorganisation und der Schauspielerin Alexandra Neidel nach Mosambik und Südafrika, um sich vor Ort ein Bild über die eingesetzten Mittel zu machen und beim Bau eines weiteren Hauses mitzuhelfen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Elendsviertel Mfuleni, am Rande von Kapstadt in Südafrika, leben 200 000 Menschen in Blechhütten. Unter ihnen auch ein 13-jähriges Mädchen, das seit seinem neunten Lebensjahr Ersatzmutter für ihre vier kleinen Geschwister ist. Die Eltern starben an Aids. Diese Familie bekam nun durch Hetzner ein neues Haus sowie zusätzlich Hilfe im Haushalt und für die Wasseraufbereitung.

Die von Hetzner finanzierten Häuser sind funktional und schlicht, verfügen über zwei Zimmer und sind etwa 15 Quadratmeter groß. "Die Hetzner Online AG hat mit ihrer Spende beispielhaft soziale Verantwortung gezeigt. Wir hoffen, dass dies auch bei anderen Unternehmen Schule machen wird", schreibt die Hilfsorganisation.

Die Hetzner Online AG baut aktuell auch an ihrem Standort im Falkensteiner Gewerbegebiet Siebenhitz - allerdings keine Wohnhütten, sondern an der dritten Rechenzentrum-Zeile. Jede Reihe besteht aus je zwei Rechenzentren. In jedem Rechenzentrum befinden sich mehrere tausend Kundenserver.

Der Außenausbau sei so weit fertig. Da sei man dem großen Kälteeinbruch noch rechtzeitig zuvorgekommen, sagt Fitz froh. Derzeit laufe der Innenausbau. Die Anschlüsse werden gelegt, Stromversorgung und Klimatisierung installiert.

Im März etwa gehe das neue Rechenzentrum in Betrieb. Derzeit sind in Falkenstein 60 Leute beschäftigt. Und Hetzner sucht noch mehr Fachkräfte aus der IT-Branche, zum Beispiel Software-Einrichter oder PC-Installateure. "Auf dem Markt gibt es leider zu wenig geeignete Bewerber", so Fitz.