Falkenstein ehrt Menschenretter

Falkensteiner Oberschülerinnen rufen Erinnerung an den Holocaust und an den Menschenretter Alfred Roßner in ihrem Projekt "Spurensuche" wach. Ein Mosaiksteinchen mehr an Erinnerung steuert die Holocaust-Überlebende Henriette Kretz (Mitte) bei, die als Neunjährige den Nazis durch Glück und das Handeln beherzter Menschenretter entkam und seit Kriegsende in Antwerpen lebt. Sie war der Ehrengast einer Festveranstaltung in der Oberschule für den Falkensteiner Alfred Roßner, den die Stadt demnächst noch mehr ehren möchte. Bewusst wurde er auf den Holocaustgedenktag gelegt. Nach dem Festakt, in dem Frau Kretz und die Schüler zu Wort kamen, wurden Blumen für Roßner auf dem Friedhof niedergelegt.