Fäkalbehälter in Kauschwitz vor Abbruch

Ürsprünglich erst für 2010 geplant war der Abbruch des Fäkalbehälters Kauschwitz. Kurzfristig stehen nun doch noch Mittel aus dem Landesbrachenprogramm zur Verfügung. 68 100 Euro kostet der Abriss, der noch in diesem Jahr durchgeführt werden soll und zu 90 Prozent gefördert wird.

Doch auch an weiteren Industriebrachen sollen die Steine in Kürze im wahrsten Sinne des Wortes fallen. Der Sachsendruck wird einem Parkplatz weichen. Durch den Umbau des ehemaligen Horten-Gebäudes zum Landratsamt biete es sich an, die alte Fabrik zu entfernen und den Platz "sinnvoll" zu nutzen. Der Abriss befinde sich momentan in der Planungsphase. Ab Montag sollen dann Angebote eingeholt werden. Bis zum 30. Juni 2010 müsse alles erledigt sein, verkündete Peter vom Hagen, Leiter der städtischen Gebäude- und Anlagenverwaltung den Mitgliedern des Finanzausschusses am Donnerstag.

Auch das Gebäude der ehemaligen Hydrauflex, das besonders beim Einfahren eines Zuges im Oberen Bahnhof als fast erster Eindruck von Plauen ins Auge fällt, verschwindet. Das wird aber noch ein paar Monate dauern, so vom Hagen. Außerdem erfolgt ein Abbruch der Brache in der Carolastraße, die als Zuckersüppel bekannt ist, was auch das Schild am Gebäude noch verrät. sr