Erste Pikser in den Kliniken

Im Helios Vogtland-Klinikum Plauen wurden die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft. Zuerst sind Ärzte und Pflegekräfte, die in Bereichen mit einem hohen Infektionsrisiko arbeiten an der Reihe.

Seit Dienstagmittag haben die Mitarbeiter des Helios Vogtland-Klinikums Plauen die Möglichkeit, eine Corona-Schutzimpfung zu erhalten. Zunächst werden die Beschäftigten geimpft, die mit (potenziellen) Corona-Patienten zu tun haben, so Klinik-Sprecher Karsten Dietel. Dazu zählen neben der Notaufnahme die Intensivbereiche und die Stationen mit Covid-Patienten, die keine Intensivbehandlung benötigen.


Als einer der ersten bekam Matthias Wißgott, Chefarzt der Zentralen Notfallaufnahme, die Spritze mit dem neuen Corona-Impfstoff. Nach einer ausführlichen Aufklärung über mögliche Nebenwirkungen und die Wirkung der Impfung allgemein wurde zur "Tat geschritten".


In drei Wochen folgt die nächste Impfung, damit das Serum seine volle Wirkung entfalten kann. "Seit Wochen haben wir aufgrund der hohen Infektionszahlen in der Notaufnahme viel Kontakt mit Verdachtsfällen und Covid-Patienten", so Wißgott. "Ich vertraue der Wirksamkeit des Impfstoffes, dass er uns vor Ansteckung und Übertragung schützt. So können wir besser die Versorgung der Patienten aufrechterhalten." Nach der Impfung der Mitarbeiter der Risikobereiche sollen in den kommenden Wochen schnellstmöglich alle weiteren Mitarbeiter geimpft werden, wenn diese das wollen. Eine Impfpflicht besteht nicht. Begonnen mit dem Impfungen des Personals wurde gestern auch im Kreiskrankenhaus Obergöltzsch in Rodewisch.