Elsterberger Haushalt beschlossen

Elsterberg - Mit der Gegenstimme von Klaus Wirth (AHL) verabschiedet der Elsterberger Stadtrat seinen Stadthaushalt für 2013 - zum zweiten Mal.

Korrekturen auf Grund der Enka-Immobilien-Übernahme waren in das neue Papier einzuarbeiten. Und auch die Kreisumlage in noch unbekannter Höhe. "Wir rechnen mit einer Erhöhung von 28 auf 30 Prozentpunkte und planen Mehrausgaben in den beiden Jahren von jeweils 52 000 Euro", sagte Kämmerin Evelyn Rus. Gedeckt werden sollen diese Mehrausgaben durch Gelder aus der Kostenstelle "Instandhaltung Wohnungswirtschaft".

Vor dem Haushaltsbeschluss war ein Einwand abgeschmettert worden. Ein Bürger hatte gefordert, Gelder für den Bau eines Fußweges von Kleingera in den benachbarten Ortsteil Reuth im Etat zu berücksichtigen - und den Weg auch zu bauen. Das erklärte Bürgermeister Jenennchen (AHL) dem Rat. Der Weg solle als Wanderweg ausgewiesen sein und die Fortsetzung eines Weges bilden, der bereits auf benachbarter Greizer Flur existiert, ergänzte der Kleingeraer Ortsvorsteher und AHL-Stadtrat Christian Greger. Er bat schließlich auch darum, das Problem in den Haushalt 2014 aufzunehmen

Doch Bürgermeister Jenennchen war strikt dagegen. "Dazu müsste Grund und Boden angekauft werden. Dazu ist kein Geld im Stadthaushalt vorhanden." Mit der Sache hat sich Jenennchen zufolge schon der Finanz- und Bauausschuss beschäftigt. "Es gibt viele Gebiete in unserer Stadt, die ohne Fußwege auskommen müssen, das soll so bleiben, auch in Kleingera", sagte Jenennchen. Greger enthielt sich, die anderen Stadträte lehnten den Einwand ab. va