Elsterberg ist kein Unterzentrum mehr

Mit den Worten, "Es ist der Dritte in 20 Jahren", begann Elsterbergs Bürgermeister Volker Jenennchen zur Stadtratssitzung seine Ausführungen zum Thema Landesentwicklungsplan.

Der war Thema im Rat, weil die Stadt am Beteiligungsverfahren mitarbeiten soll. Angesichts der Tatsache, dass der umfangreiche Plan den Ratsmitgliedern als CD vorliegt, blieb eine Diskussion im Rat dazu aus. Jenennchen bemerkte, dass Elsterberg im Plan zum ländlichen Raum zugeordnet wurde, so seinen Status als Unterzentrum verloren habe und sein Einspruch dagegen nicht stattgegeben wurde. Passend dazu bemerkte er auch: "Der ländliche Raum wird immer größer, nur einige "Leuchttürme" bleiben mit Chemnitz, Leipzig, Dresden oder Zwickau. Auch Plauen gehört dazu."

Als positive Fakten für Elsterberg arbeitete Jenennchen die Aufnahme der Ortsumgehung von Kleingera in diesen Plan heraus, womit eine bessere Anbindung der Stadt an die A 72 einhergehe sowie den Erhalt der Bahnlinie Weischlitz-Gera. Der Landesentwicklungsplan werde nochmal im Kreistag beraten, erfuhren die Anwesenden, bevor Jenennchen mit dem bitterbösen Sprichwort schloss: " In Chemnitz wird das Vermögen erarbeitet, in Leipzig (Messe) versilbert und in Dresden verprasst."