Elsterberg: Dank für Bank

Auf der Weßnitz steht seit Samstag wieder eine Bank. Dank der Initiative der Mitglieder der Jagdgenossenschaft Elsterberg wurde dies möglich.

Zur Bankweihe blickte Friedmar Müller, der Vorsitzende der Jagdgenossen, in die Historie dieser Stätte. Er erinnerte an bereits früher hier gepflanzte Bäume, die einstige Vorbeiführung der Handelsstraße Leipzig - Nürnberg an dieser Stelle, zuvor errichtete Bänke sowie der anderweitigen Verwendung dieses Ortes (Kalkablagerungsstätte der LPG). Dazu erhielten die Jagdpächter und Flurstückseigentümer Hinweise über die Flurgrenzen sowie Flurbesitzer. Fakt ist dabei, Baum und Bank stehen auf Noßwitzer Flur. Diese trifft, so Müller, aber nur einige Meter seitlich auf die Elsterberger Gemarkungsgrenze. Nachdem Müller mit seiner Weiherede geendet hatte, schraubten Zimmerermeister Ronny Steudel aus Pansdorf und der Noßwitzer Jens Waldmann das letzte Brett an die Lehne der Bank.

Auf dieser ist ein Schild angebracht, mit den Worten: "20 Jahre Jagdgenossenschaft Elsterberg 2012 - Flur "Das Gericht"- 385 m ü NN". Die Bank ist sechseckig und großräumig um die Buche errichtet. Sitze und Lehnen sind aus Eschenholz, diese wurden an Metallstützen geschraubt, die zuvor in die Erde betoniert wurden. "Sie muss lange halten, werft immer ein Auge darauf", riet Müller den Anwesenden, der zudem allen, die die Bank aufstellten, dafür dankte. Der Obergrochlitzer Eberhard Meisel, seit 1958 als Jäger im Revier Elsterberg tätig, berichtete aus der Sicht eines im nahen Thüringen Aufgewachsenen über diesen historischen Ort nahe der sächsisch-thüringischen Landesgrenze. j. st.