Elektrifizierungsarbeiten liegen voll im Plan

Die Elektrifizierung des Streckenabschnittes Reichenbach-Hof schreitet einer Pressemiteilung der Deutschen Bahn zufolge gut voran. Danach ist die Inbetriebnahme für Ende 2013 geplant.

Im Zusammenhang mit der Elektrifizierung der Strecke beginnt die Deutsche Bahn jetzt mit den Bauarbeiten am neuen Umrichterwerk in Hof, das ab 2013 die Bahnstromversorgung entlang der Strecke sicherstellen soll. Am Donnerstag begannen die ersten bauvorbereitenden Maßnahmen.

Im weiteren Bauablauf werden im Werksgelände eine 110 kV-Schaltanlage, zwei Umrichter-Modulgebäude inklusive der Umrichtertransformatoren sowie ein Gebäude für die 15 kV-Schaltanlage und die Sekundärtechnik errichtet. Die Standortwahl nahe der Stadt Hof berücksichtigt die geplante Weiterführung der Elektrifizierung in Richtung Süden.

Das Umrichterwerk dient der Umwandlung von Drehstrom in den für den Bahnbetrieb notwendigen Einphasenwechselstrom. Insgesamt investiert die Deutsche Bahn rund 150 Millionen Euro aus EU-, Bundes-, Landes- und Eigenmitteln in die Bauarbeiten auf dem 73 Kilometer langen Streckenabschnitt. Die Arbeiten hatten bereits im Juli 2010 begonnen.

Ende 2012 soll der Abschnitt von Reichenbach nach Plauen elektrisch in Betrieb genommen werden und zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 die Elektrifizierung bis Hof abgeschlossen sein. Mit der Streckenelektrifizierung werden die Voraussetzungen geschaffen, die Region ab Ende 2013 direkt an das künftige, elektrisch betriebene Mitteldeutsche S-Bahn-Netz anzubinden.

Zwischen Reichenbach und Hof werden nach Angaben der Deutschen Bahn rund 3000 Oberleitungsmasten gegründet und 170 Kilometer Gleis mit Oberleitung überspannt. Zusätzlich zum Umrichterwerk in Hof wird in Plauen eine Kuppelstelle zur Anbindung an das zentrale Bahnstromnetz errichtet. Der rund zehn Kilometer lange erste Streckenabschnitt Reichenbach - Herlasgrün, auf dem sich auch die Göltzschtalbrücke befindet, war von Mitte 2010 bis Ende 2011 elektrifiziert worden. va