Eine Talsperre - viele Bemühungen

Zu einem regelmäßigen Treffen der Touristiker rund um die Talsperre Pöhl ist der Stammtisch geworden: Die Runde wird größer, das Interesse steigt.

Luise Hegwein, Pension "Talsperrenblick", berichtete, dass die Zusammenarbeit mit den Bergknappen in Plauen erste Ergebnisse zeigt. In der vergangenen Woche war die erste Urlaubergruppe zu einem Rundgang im Alaunbergwerk. Vereinschef Gerd Müller hat zugesagt, dass ab 2. Juli jeden Montag die Türen des Bergwerks ab 10.30 Uhr für Urlauber aus Pöhl offen stehen. Man wolle den ersten Versuch bis Oktober starten, so Hegwein. Zur Beschilderung von Wanderwegen und historischen Orten rund um die Talsperre berichtete Ulrich Albert. Sein Verein LandVogtland habe bei Recherchen herausgefunden, dass sich inzwischen mehrere Gruppen um dieses Thema kümmern.

LandVogtland habe eine Übersicht der Siedlungsstätten zusammengestellt, Fischer selbst erarbeitet Hinweistafeln für eine Wanderung "Das das alte Dorf Pöhl". Dr. Seidel aus Jocketa habe ebenfalls ein Wanderblatt zusammengestellt: ein Spaziergang über Hutplatz - Triebtal - Elstertalbrücke und Grabhügel mit detaillierten Daten. Vom Jocketaer Heimatverein wird eine Zusammenstellung der Wanderwege rund um Jocketa erarbeitet. Dabei soll auf Beschilderung geachtet werden.

Die Herausgeber des Vogtland-Atlas haben sich ebenfalls des Themas angenommen und Professor Jeschke von der TU Dresden hat sich mit seinen Studenten die vogtländische Schweiz zum Mittelpunkt einer Arbeit gemacht. Grundsätzlich wurden von den Touristikern die Aktivitäten begrüßt, zeigen sie doch, wie wichtig die Region ist. "Wir müssten alle einen Tisch bekommen und diese Arbeiten bündeln. Sonst wird keine Einheitlichkeit", schlug Albert vor. Er werde sich um Gespräche bemühen. "Erst dann können wir uns an die Gestaltung von Schildern machen." G. K.