Einbürgerungen im Vogtlandkreis

Von A wie Algerien bis V wie Vietnam: Im vergangenen Jahr bekamen 44 Ausländer im Vogtland den deutschen Pass. Die meisten leben in Plauen.

Plauen - Die Eingebürgerten des vergangenen Jahres stammen aus 18 Nationen - die meisten aus Vietnam (10), Rumänien (6), Syrien (4) und der Ukraine (3). Im Jahr 2013 wurden im Vogtlandkreis 55 Personen eingebürgert, informiert das Landratsamt. In der Pressemitteilung heißt es weiter: Die Eingebürgerten seien in Deutschland verankert und hätten sich entschlossen, die Bundesrepublik zu ihrem Lebensmittelpunkt zu machen, sagt Veronika Glitzner, die Integrationsbeauftragte des Vogtlandkreises. So wurden im vergangenen Jahr 18 in Plauen wohnende Ausländer eingebürgert. In der Stadt Auerbach waren es fünf Bürger und jeweils drei in Weischlitz und in Treuen.

Ein Einbürgerungsverfahren kann bis zu drei Monaten dauern. Ist bei einer Einbürgerung die Entlassung der Staatsangehörigkeit aus dem Herkunftsland erforderlich, wie beispielsweise in der Ukraine, kann das Verfahren bis zu einem Jahr in Anspruch nehmen, sagt Kerstin Klaus, im Landratsamt zuständige Sachbearbeiterin für Staatsangehörigkeit. "Dabei prüfen wir sehr genau. So erfolgen beispielsweise Anfragen zum Antragsteller beim Bundesamt für Justiz, Landeskriminalamt, Meldeamt und beim Landesamt für Verfassungsschutz. In Einzelfällen auch beim Finanzamt und im Jobcenter."

Der Antragsteller muss Voraussetzungen erfüllen; so muss er im Besitz einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis sein, mindestens acht Jahre rechtmäßigen Aufenthalt im Bundesgebiet nachweisen über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen. Er darf nicht wegen einer Straftat verurteilt sein. Darüber hinaus muss der Lebensunterhalt für sich selbst und seine unterhaltsberechtigten Familienangehörigen ohne Inanspruchnahme von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II gesichert sein. va