Ein Verein, der Spaß macht

Mitbürgern generationsübergreifend ein paar vergnügte Stunden bereiten - mit Sketchen, kleinen Theaterstücken und Tänzen: Das will der neue Verein in Schönberg bei Mehltheuer.

Von Jürgen Stefaniak

Schönberg/Rosenbach - Vogtländer aus Schönberg, Ebersgrün, Rodau, Mühltroff und Schleiz den Spaß-, Kultur- und Tanz-Verein Schönberg gegründet.
Die Vereinsgründung fand am 13. Juni in Schönberg statt. Geführt wird der Verein, dem elf Mitglieder angehören, von Heike Streit aus Pausa-Mühltroff. Die 51-Jährige ist verheiratet und arbeitet als Angestellte in einem Autohaus. Ihr Stellvertreter ist der 40-jährige Stefan Zaumsegel. Er ist Tontechniker von Beruf. Die Vereinskasse führt als Schatzmeisterin Daniela Liedemann. Die 36-Jährige arbeitet als Briefzustellerin. Bleibt noch die Schriftführerin im für zwei Jahre gewählten Vorstand. Das Amt hat die 42- jährige Fleischerfachverkäuferin Jana Liedemann inne.
Ein Großteil der heute im Verein tätigen kennen sich schon aus dem Schönberger Carnevalsclub. "Doch wir haben uns von diesem gelöst, weil wir andere Ziele verfolgen und vor allem andere Interessen umsetzen möchten", erklärt die Vereinsvorsitzende den Wechsel. "Unsere Aktivitäten konzentrieren sich nicht auf die Abendstunden, sondern wir wollen für die Familien und die für die verschiedenen Generationen da sein und sie unterhalten".
Dazu sollen die Auftritte in erster Linie am Nachmittag erfolgen und auch soziale Projekte und Randgruppen einbezogen werden.
Das wird mehrheitlich in der Freizeiteinrichtung in Waldfrieden geschehen. Während sich Stefan Zaumsegel um die Musikanlage kümmert und auch Tanzkurse dank seiner Lehrbefähigung ausrichten darf, wird sich Sabrina Liedemann um die mediale Darstellung des Vereins im Internet kümmern. Auch Janet Köhler will sich mit ihren Erfahrungen im Tanzsport einbringen, berichtete Frau Streit.
Wie sie weiter erklärte, ist der Verein offen für neue Mitglieder. Die Mitgliedsbeiträge betragen für Erwachsene 20 Euro im Jahr, für Kinder ab 14 Jahre 10 Euro und Kinder unter 14 Jahren können beitragsfrei am Vereinsleben teilnehmen.
Die Vereinschefin will außerdem den Verein bei den Bürgermeistern Michael Pohl in Pausa-Mühltroff und Michael Frisch in Rosenbach als neues, belebendes Element in den beiden Kommunen vorstellen. Weiterhin sind nach ihren Worten bereits erste Gespräche mit Konstanze Schumann, Geschäftsführerin der Arbeitsloseninitiative in Pausa geführt worden. Dort haben sich die Schönberger Anregungen zur Mehrgenerationenarbeit geholt.
Erste Projekte dazu sollen mit dem Familiennachmittag am 10. Oktober sowie beim Weihnachtsmarkt umgesetzt werden. Beim Nachmittag für die ganze Familie im Oktober sind ein Auftritt der Spielgemeinde mit dem Stück "Der gestiefelte Kater" und Freizeitangebote jetzt schon geplant.