Eichigter Rat befürwortet Funkmast

Klare Sache! Ohne Gegenstimmen hat Eichigts Gemeinderat zur Beratung im Ebmather FFw-Schulungsraum den Weg zum Bau eines neuen Funkturms an der Flurstücksgrenze zwischen Eichigts Ortsteil Bergen und dem Adorfer Ortsteil Freiberg zugestimmt.

"Unser gemeindliches Einvernehmen ist sowohl für die Deutsche Funkturm-Gesellschaft als auch für die Telekom kaum mit Geld zu bezahlen", meinte Eichigts Bürgermeister Christoph Stölzel auf Anfrage unserer Zeitung.

Hintergrund: Bis zum 30. September muss die Telekom einen Vertrag mit dem Vogtlandkreis zur schnellen Internet-Versorgung des Landkreises erfüllen. Da drängt die Zeit. Der Antrag zum Bau eines 45 Meter hohen Gittermastes, so der Bürgermeister, sei Mitte März im Landratsamt eingereicht worden. Jetzt sei ein "superschnelles Genehmigungsverfahren nötig", um den Turm vor der vereinbarten Frist in Betrieb gehen zu lassen. Versorgt werden sollen vom Standort Bergen aus Teile der Stadt Adorf und Eichigter Ortsteile.

"Wir sind beim Genehmigen von Funktürmen eine fortschrittliche Gemeinde", kommentierte Bürgermeister Stölzel das Abstimmungsergebnis. Denn: Auch der große Turm in Süßebach und der Mast in Ebmath hätten im Rat große Zustimmung erfahren. Den Nutzen könnten die Eichigter durch die Nutzung eines schnellen Internets bereits jetzt Tag für Tag erleben.

Als positiv wertet es der Bürgermeister, dass "für zehn Minuten Ratssitzung" eine Mitarbeiterin der Funkturm-Gesellschaft aus Leipzig extra nach Ebmath gekommen sei, um das Projekt zu erklären und Fragen zu beantworten.