Ehrungen für Markneukirchens Abiturienten

Zwölf Jahre Schule sind für die Markneukirchner Abiturienten (fast) Geschichte: Ihre Abschlusszeugnisse bekamen sie bei einer Feierstunde in der Aula bereits überreicht.

Mit feierlicher Musik wurde die Laudatio des Schulleiters Norbert Hildebrand eingeleitet. Er betonte, welch ein hervorragendes Team die diesjährigen Zwölfer waren. Lob gab es außerdem für die beachtlichen Ergebnisse - trotz neuer Prüfungsordnungen mit noch mehr Prüfungsfächern. Von den 45 zum Abitur zugelassenen Schülern bestanden 43. 16 davon erreichten einen Gesamtnotendurchschnitt von unter 2,0. Insgesamt erzielte die Abiturstufe einen Durchschnitt von 2,3. Im Vergleich zu 2009 eine Steigerung um ein Zehntel.

Die beste Leistung erbrachte die Breitenfelderin Julia Füger mit einem Notendurchschnitt von 1,1. Für sie steht auch schon fest, welches Studium sie beginnen will. Es soll Medizin sein an der Uni Lübeck. Weitere ausgezeichnete Leistungen erreichte Julia Übel im Fach Mathematik. Für Johnny Echtner, Michael Seidel, Julia Übel, Anna Finke, Samantha-Josephine Stöhr und Julia Füger gab es eine besondere Anerkennung für ihre naturwissenschaftlichen Leistungen. Beatrice Spranger erhielt eine Auszeichnung für besondere gesangliche Leistungen bei den Musicals des Gymnasiums. Schülersprecher Toni Jacob wurde für sein soziales Engagement geehrt.

Bürgermeister Andreas Jacob, der zugleich Vorsitzende des Fördervereines des Gymnasiums ist, betonte, dass nun die Schule (des Lebens) ansteht, in der das Lernen stetig weiter geht. Er appellierte an die Abiturienten, die vogtländische Heimat nicht zu vergessen, wenn sie nun durch Studium und Beruf in die Welt gehen. Er mahnte zugleich die Landesregierung an, alles dafür zu tun, damit junge Leute nicht mehr abwandern müssen.  B. Müller