e.o.plauen-Stiftung: "Eine neue Ära bricht für uns an"

"Eine neue Ära bricht für uns an", so resümierte Dr. Karl-Gerhard Schmidt, Vorsitzender des Rates der Erich Ohser-e.o.plauen Stiftung, am Wochenende. Zuvor besichtigten Stiftungsratsmitglieder die neue Heimat der Galerie e.o.plauen in der Nobelstraße 7. Dort wird derzeit noch gebaut.

 

Für die Ausstattung der neuen Galerie stellt die Stiftung finanzielle Mittel bereit. Ein Name für das Haus, in welchem es sich ausschließlich um Ohser und seine Arbeit drehen soll, wird noch gesucht. Im September 2010 soll der neue Baustein in der entstehenden Museumsmeile eröffnet werden. Ein Programm mit Ehrengästen ist geplant, und e.o.plauen-Nachwuchspreisträgerin Line Hoven wird Arbeiten ausstellen.

 

Seit rund fünf Jahren existiert die Stiftung. Im Jahr der Gründung übergab der Enkel des berühmten Zeichners, der Amerikaner Peter Ohser, zahlreiche Zeichnungen in städtische Hand. Vorige Woche bewilligte der Stadtrat von Plauen einen Zuschuss für die Ohser-Stiftung in Höhe von 25 000 Euro für das Jahr 2010. Damit einher gehend wird eine Stellenausschreibung für einen wissenschaftlichen Mitarbeiter erfolgen. Die Aufarbeitung des Ohser-Nachlasses und die Erarbeitung einer wissenschaftlich fundierten Biografie ist das Ziel.

 

Eigens für die Ohser-Stiftung stand bisher kein Mitarbeiter zur Verfügung. In den vergangenen Wochen wurde immer wieder Kritik an den Ausgaben zum zuletzt erschienenen dritten Katalog geäußert. Deshalb wurde durch den Stadtrat das Rechnungsprüfungsamt eingeschaltet.

Von Constantin Eckner