Drei Säulen erinnern an drei Bistümer

Drei trutzige Säulen sollen in den nächsten Tagen in Eichigt aufgestellt werden und fortan an das frühere Dreibistums-Eck erinnern. Nahe der Lochhäuser in Untereichigt soll sich um das 12. Jahrhundert die Grenze zwischen den Bistümern Bamberg, Regensburg und Naumburg-Zeitz befunden haben.

Um an die historische Bedeutsamkeit dieses Fleckchens Erde zu erinnern, hat Eichigts Bürgermeister Christoph Stölzel das Stelen-Trio beim Oelsnitzer Steinmetz Michael Ballmann in Auftrag gegeben - finanziert wird es von der EU innerhalb des Projektes "Ziel 3", das unter dem Titel "Tour der Steine" läuft. Jede der drei Stelen steht für ein Bistum - und besteht aus dem Material, aus dem einst der dazugehörige Dom gefertigt wurde. So hat Steinmetz Ballmann für den bereits fertig gestellten Bistumsstein aus Bamberg Sandstein gewählt, Kalkstein steht für Naumburg und Regensburg Pate. Diese Steine werden noch in dieser Woche fertig. "Für mich ist es schon etwas Besonderes, so was historisch Bedeutsames zu schaffen", sagt der Steinmetz, der sich hier mit dem Historienkenner Werner Pöllmann austauschte. Jede der Säulen trägt den Schriftzug des Bistums und einen stilisierten Bischofsstab. cze