Diskussion über die Zukunft des Vogtlandtheaters

Obwohl keine Premiere anstand, war das Vogtlandtheater Donnerstagabend dicht gefüllt. Das Aktionsbündnis "pro Vogtlandtheater" hatte eingeladen zu einer Podiumsdiskussion über die Zukunft des traditionsreichen Hauses.

Die von der Stadt Plauen geplanten Mittelkürzungen von 3,4 auf gerade mal noch zwei Millionen Euro ab der Spielzeit 2015/16, haben bereits nicht nur bei Theaterfreunden, sondern auch bei allen Parteien des Stadtrates für harsche Kritik gesorgt. Doch dabei blieb es nicht. Schnell wurde klar, dass es konstruktiver Ideen und Vorschläge bedarf, die finanzielle Zukunft des Vogtlandtheaters auf solide Füße zu stellen. Denn nicht nur die Mitarbeiter wären von einem "Tod auf Raten" betroffen, sondern die ganze Region.

Und so machten viele Redner auch am Donnerstag während der vom Herausgeber des Vogtland-Anzeigers, Wilfried Hub, moderierten Veranstaltung noch mal deutlich, dass ein Schrumpfen des Mehrspartenhauses auch einen Imageverlust für Plauen zur Folge hätte. va